Schuljahr 2018/2019

Hier sind einige Veranstaltungen des vergangenen Schuljahres 18/19 dargestellt.

Besuch der Freilichtbühne Meppen

Das Stück „Madagaskar“ beinhaltete sehr viele lustige und spannende Momente. Die Kinder der Grundschule Brögbern fieberten mit Alex, dem Löwen und seinen Freunden mit und schauten bei herrlichem Wetter gebannt auf die Akteure. Es war eine Freude, an den vielen Tänzen zur Musik teilzunehmen! Alle fuhren nach einer gelungenen Aufführung mit einem Lächeln im Gesicht wieder zurück zur Schule.

Projektwoche : „Fit und gesund“

Fünf Tage lang im Juni lautete das Motto „Fit und gesund“ an der Grundschule Brögbern.

RUHE UND ENTSPANNUNG
„SPORTINATOR“

Im Rahmen einer Projektwoche beschäftigten sich alle Kinder in ihren Klassen auf vielfältige Weise mit diesem Thema. Mit dem „Sportinator“ machten sich zu Beginn des Tages alle Kinder und ihre LehrerInnen auf dem Schulhof warm. In manchen Klassen stand jeden Morgen ein gesunder Snack auf dem Speiseplan. Partyspießchen aus Obst und Gemüse, Müsli, Gemüsesuppe, Smoothies und weitere Leckereien wurden gemeinsam zubereitet und von allen mit großem Appetit verzehrt. In anderen Klassen wurde im Wald ein  Sinnes – und Fühlparcours durchgeführt, ein Tanz eingeübt, Gemüsebilder erstellt  oder am Bilderbuch der „Raupe Nimmersatt“ gearbeitet. Einige Kinder haben auch Einsichten in die „erste Hilfe“ gewonnen oder Probierstationen eingerichtet.

Ergänzt wurde das Projekt von einem Team der AOK Lingen. So konnten die SchülerInnen an Hand einer Lebensmittelpyramide Nahrungsmittel in einen Ernährungszug richtig einordnen. Gleichzeitig wurde vermittelt, dass zu Fitness und Gesundheit eben auch Bewegung und Entspannung gehören. Dabei konnten die Kinder unterschiedliche Bewegungsspiele kennen lernen und Übungen zum Entspannen erfahren. Stolz und zufrieden präsentierten dann alle Kinder am letzten Nachmittag der Projekttage die Ergebnisse ihren Eltern. Abschließend stand dann noch einmal Sport auf dem Programm. Auf dem Soccer – Platz der Grundschule wurde ein Dreier – Ball – Turnier gespielt. Mit viel Spaß und großem sportlichen Einsatz nahmen alle Klassen daran teil. Am Ende waren sich alle einig und es hieß überall: Das war eine tolle Woche!!!

Waldolympiade – Ein Tag im Brögberner Wald der Klasse 1b

Im Rahmen der Projektwoche verbrachte die Klasse 1b einen Tag im Brögberner Wald. Dort erlebten die Kinder eine Waldolympiade mit viel Bewegung und vielfältigen Sinneseindrücken.

Mit Vergnügen und Spaß wurden in Kleingruppen zahlreiche Stationen durchlaufen.  Aus Naturmaterialien des  Waldes wurden Sitzmöglichkeiten gebaut, kreative Waldbilder gelegt, ein Hindernisparcours bewältigt, ein Irrgarten durchlaufen, auf Baumstämmen balanciert, mit Tannanzapfen ein Weitwurf absolviert, ein Naturmemory sowie Verstecken gespielt uvm.

Versteckter Zucker in Lebensmitteln

Die Klasse 2b informierte sich über den Inhalt verschiedener Lebensmittel und stellte den Zuckergehalt auf Plakaten ganz anschaulich dar. Die Kinder waren erstaunt darüber, wie viele Zuckerwürfel die verschiedenen Lebensmitteln tatsächlich beinhalten.

Ausflug zum Tierpark nach Nordhorn

Zum Schuljahresende planten die 2. Klassen einen Ausflug zum Tierpark nach Nordhorn. Gemeinsam genossen alle die Zeit, um die Tiere anzuschauen, an Fütterungen teilzunehmen und gemeinsam auf dem Spielplatz zu frühstücken. Sehr Lehrreich war der Vortrag einer Tierpflegerin zum Thema Futterzubereitung. Alle Schüler/ innen hörten aufmerksam zu und stellten sehr präzise und genaue Fragen zum Thema, die dann sehr kindgerecht von der Mitarbeiterin beantwortet wurden. Am Ende gab es noch ein leckeres Eis für alle. Danach ging es mit fröhlichen und müden Kindern wieder zurück zur Schule.

Figurentheater `Hille Puppille`

Im Mai besuchte uns das Figurentheater „Hille Puppille“. In der Turnhalle führten sie das Stück „WOK WOK WOK“ auf. Dieses stellte kindgerecht und anschaulich die Umweltprobleme der heutigen Zeit dar. Die Schüler/innen wurden anhand lustiger Aktionen und toller Lieder auf das wichtige Thema des Naturschutzes aufmerksam gemacht. Die Puppendarsteller leisteten eine hervorragende Arbeit, so dass das Stück und der prägende Inhalt noch lange für Gesprächsstoff im Unterricht sorgte.

Unser Vorleseprojekt 2019

Auch in diesem Jahr fand das Vorleseprojekt der 3. Klassen statt.

An vier Terminen im März und April lasen die Grundschüler den Vorschulkindern vor. Sehr ernsthaft  hatten sie sich dafür vorbereitet. Es wurden Bücher ausgesucht, Rollen verteilt, das Lesen geübt und auch Fragen an die Kindergartenkinder vorbereitet. Die Schüler waren zweimal im Kindergarten und wurden natürlich von den Erzieherinnen mit den Worten begrüßt: „Seid ihr aber groß geworden!“  In mehreren Gruppenräumen wurde dann vorgelesen und die aufmerksamen Kindergartenkinder konnten alle Fragen beantworten. Danach gab es natürlich noch eine kleine Besichtigungsrunde in den Außenbereich, den die Schüler so noch nicht kannten.

Die zwei nächsten Termine fanden in der Schule statt, wohin die Erzieherinnen mit den Kindern kamen. Das war wiederum natürlich auch ein Erlebnis, denn es fanden sich nach dem Vorlesen auch schnell Geschwister und Nachbarskinder beim anschließenden Pausenhofbesuch ein.

Eine sehr gelungene Aktion, an die sich die Kinder sicher immer wieder erinnern werden, was man auch daran erkannte, dass sofort nach Bekanntgabe der Termine alle Schulkinder begeistert mit der Planung anfingen.

Der Glasbläser war da

Nicht zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten Mal  war der Glasbläser am 27.03.2019 bei uns zu Gast. Alle Klassen konnten ihm zusehen, wie er Weihnachtsschmuck, eine kleine Blumenvase und einen Schwan herstellte.

Gespannt schauten die Kinder ihm zu, als er  seinen Brenner anzündete, denn große Hitze ist nötig, um aus den Rohlingen all die interessanten Dinge herzustellen, die präsentiert wurden. Erstaunlich, wie durch Blasen und Ziehen in kurzer Zeit eine Christbaumspitze entstand. Die ganze Zeit arbeitete der Glasbläser mit bloßen Händen, denn er wusste  inzwischen, wo er auf keinen Fall anfassen darf. Dafür musste er eine nicht einfache Lehrzeit absolvieren, in der ihm viel Glas zerbrach. Beinah hätte er aufgegeben, aber glücklicherweise hat er durchgehalten und konnte den Kindern viel über seinen Beruf und das Glasblasen anschaulich und humorvoll erzählen.

Er ließ den kleinen Glasteufel in einer Wasserflasche auf und ab rotieren und erklärte natürlich auch den Trick, wie man hier den Wasserdruck nutzt. Viel zu schnell war die Vorstellung  zu Ende und noch lange standen Kinder begeistert vor den kleinen Figuren des Glasbläsers.

Erkundung des Brögberner Heimathauses

Im September 2018 durften die dritten Klassen der Grundschule Brögbern einen besonderen Vormittag erleben: sie waren eingeladen ins Heimathaus. Nach kurzem Fußmarsch standen die Kinder vor dem großen Tor, wo sie schon von Herrn Wilming erwartet wurden. Hier fuhren früher sogar die Pferdewagen mit der Ernte ins Gebäude – auf die sogenannte Deele, erfuhren die Schüler. Das Haus selbst stand nicht immer hier, es wurde an seinem ursprünglichen Standort abgebaut und in den 1990er Jahren hier wieder aufgebaut. Dass ein Haus sozusagen „verreisen“ kann, fanden die Kinder sehr erstaunlich.

Weiter ging es dann hinein, wo Herr Wilming alte landwirtschaftliche Geräte und die damit verrichteten Arbeiten vorstellte. Interessant war auch der große alte Herd und was es dabei mit dem Spruch auf sich hat: „Einen Zahn zulegen“. So wurde nämlich der Kessel tiefer über die Feuerstelle gehängt, damit der Eintopf schneller warm wurde. Zum Eintopf versammelte sich alle Familienmitglieder, Mägde und Knechte am Tisch und aßen dort aus einem Topf – jeder aber mit seinem eigenen Löffel. Was da der Spruch „Seinen Löffel abgeben“ bedeutet, verstanden die Kinder sehr schnell. Auch, dass die Bauern, und besonders die Heuerleute damals kein einfaches Leben hatten, wusste Herr Wilming eindrucksvoll zu erzählen. Die Gemeindereform 1974 konnten die Kinder spielerisch nachstellen, so wurde aus den einzelnen Ortsteilen schließlich die Stadt Lingen. Dass sich die Kinder die 400 Jahre alte Geschichte Brögberns gut einprägen konnten, liegt sicher auch daran, dass die meisten die Gegend, wo das Schloss von Nikolaus dem 4. (ein Name, den sich jedes Kind gern merkte) einmal stand, selbst kennen. Danach ging es dann auf den Dachboden, wo es in den Ausstellungsräumen so einiges zu bestaunen gab. Alte Tornister, Schlittschuhe, Schreibmaschinen und sogar ein Badeofen – Dinge, die die meisten noch nie gesehen hatten.  Besonders interessant waren die Tierfallen, der Webstuhl samt Spindeln und natürlich die alten Telefonmodelle – mit einer Schnur. Für die heutigen Handybenutzer schon ein ungewohnter Anblick. Vielen Dank noch einmal an unseren kompetenten Führer durch die Ausstellung. Nur ungern verließen alle diesen spannenden Ort und wollten gern noch einmal wiederkommen. Hier ließe sich noch so manches länger bestaunen.

Besuch der Ortsverwaltung

Im Rahmen des Sachunterrichts besuchten die Schüler der dritten Klassen die Ortverwaltung.  Es gab die Gelegenheit eine „Junior-Ortsratssitzung“ mit dem Ortsbürgermeister zu erleben. Ludger Ströer nahm sich viel Zeit, alle Fragen der Kinder zu beantworten.

Vorschläge wurden gesammelt, was in Brögbern für Kinder zu verbessern wäre. Hier wurde auch über einen neuen Spielplatz und mehr Beleuchtung am frühen Abend gesprochen und ob eventuell Laternen nicht komplett funktionierten. Der Ortsbürgermeister versprach, diese zu überprüfen.

Ausflug zur Bäckerei

„Vom Korn zum Brot“ ist ein Thema, zu dem sich in Brögbern so einiges findet. Nicht nur die Kornfelder, sondern auch einen Maishäcksler in voller Aktion konnten die Kinder in diesem Jahr bestaunen. Der Höhepunkt war aber der Besuch bei Bäcker Köbbe. In der Backstube gab es riesige Maschinen, mit denen gemischt, geknetet und ausgerollt wurde. Wie werden z.B. Brötchen hergestellt, wo werden sie gekühlt und wo werden sie gebacken,  wie groß ist der Vorrat an Mehl und welche Sorten werden verarbeitet – viele Fragen wurden hier anschaulich beantwortet. Bäcker sei ein schöner Beruf, so hörten die Kinder. Man müsse zwar sehr(!) früh aufstehen, habe dann aber am Nachmittag auch Zeit für die Familie. Und frieren muss man hier im Winter auch nicht. Dass die Produkte auch lecker schmecken, davon konnte sich nachher auch jeder überzeugen.